“Jill Greenberg was born in July of 1967 in Montreal, Canada, and grew up in suburban Detroit. She graduated in 1989 form the Rhode Island School of Design with a BFA in Photography and moved to New York City to pursue a career in photography. Jill was based in New York until 2001, and now resides in Los Angeles.”
Gegenstand der Ausstellung “End Times” von Jill Greenberg sind Kinder mit allen moeglichen Formen von Schmerzen. Sie versucht damit durch den Pop Mainstream zu brechen und sowohl die Realitaet als auch die Vorstellungskraft in den Menschen zu staerken.
In den USA waren diese Bilder Anlass zu einer nationalen Diskussion und ich kann mir auch vorstellen wieso.
Fuer mehr Infos zur Photographin besucht doch einfach paulkopeikingallery.com und mehr Bilder zur Ausstellung findet ihr hier.
Ich wuensch euch viel Spass mit den Photos und wuerde mich freuen, wenn ihr mir eure Meinung zu den Bildern schreiben wuerdet.
Künstlerisch mögen die Bilder anspruchsvoll sein, obwohl die Serie eher aussieht als hätte jemand ein morphing-Programm bemüht. Zum einen halte ich Menschen, die sich an weinenden Kindern erfreuen für seltsam. Zum anderen bin ich mir sicher, dass sich einige Bilder bereits in den Archiven Pädophieler befinden. Ich frage mich, was war das Ziel dieser Aktion, ausser der Intention mit einer Null-Idee zu Geld zu kommen. Zumindest das dürfte geglückt sein.
Ich wuerde nicht unbedingt sagen, dass sich die Leute an diesen Bildern erfreuen, genau das sollen sie ja nicht, und Leute die sowas machen, wuerde ich jetzt mal als “krank” bezeichnen.
Ich denke auch nicht unbedingt, dass Jill Greenberg nur das Geld im Hinterkopf hatte, als sie diese Bilder gemacht hat, wobei man sich da ja nicht 100% sicher sein kann.
Die Bilder sollen den Leuten vielmehr die Augen oeffnen und ihnen verdeutlichen, wieviel Leid vielen Kindern auf dieser Welt zugefuegt wird.
Ueber Kunst kann man aber nicht streiten, entweder es “gefaellt” einem oder eben nicht.
Greetings
Jemand, der weint, empfindet eine bestimmte Situation als wahnsinnig belastend. Was dich zum Weinen bringt, mag für andere ebenso lächerlich sein wie die Gründe, die diese Kinder zum Weinen gebracht haben.
Ich hoffe, man findet einen Grund, die Fotografin zum Weinen zu bringen, damit sie fühlen kann, was sie da anstellt. Denn genug Einfühlungsvermögen besitzt sie ja offensichtlich nicht.
Ich finde es schoen, dass hier ein wenig Diskussion zu Stande kommt, genau das ist im Sinne der Photographin.
Ich weiss nicht wie gut euer Englisch ist, ob ihr euch nur die Bilder angeschaut habt oder vielleicht doch das zugehoerige Essay durchgelesen habt.
Falls nicht, dann kann ich euch das waermstens empfehlen, vielleicht denkt ihr dann ein wenig anders ueber Mrs. Greenberg, vorallem der 6. Absatz.
Essay zur Ausstellung
Greetings
meine tränen wollen nicht aufhören zu fließen!
wie krank im hirn muß man sein, um dieses als kunst zu bezeichnen! bitte bringt der jill
schmerzen bei, ich möchte sie fotografieren
Ein Zitat des Essays:
“these images do not come from a photograph taken in a studio. The full-fledged emotion is what was added. This is Mrs. Greenberg’s ability, style, and her talent as a photographer. Referencing her other work it is easily deduced that her photographs are not of reality, but of a fashioned hyper-reality.”
Die Ausstellung erzielt gerade durch dieses provokative Thema genau das gewuenschte Ergebnis:
“these photographs are of children, children in pain nonetheless. We suddenly pause with our enamored amazement in photography and switch to a feeling of trespass and harm. A crying child naturally brings up emotion for adults and stir up an instinctual reaction to protect and care for the subject, to seek out the source of their pain and destroy it. The ‘trick’ is suddenly too good: Mrs. Greenberg’s talent with her medium may have finally crossed the line of what we know and what we believe.”
Und zu guter Letzt noch dieser Abschnitt:
“The confusing thing about the transformation of photography into a digital realm of art is that we don’t always see the hint, the proof, that we are being tricked. Photographers have played with this new technology to create magnificently abnormal scenes. A stock market floor, confused with seamless repetition, awes us with the potential photography holds for demonstrating an artistic vision, an altered truth.”
Ich hoffe, damit waere die Sache geklaert, falls euere Englischkenntnisse nicht ausreichen sollten, kann ich versuchen das ganze ein wenig zu uebersetzen.
Die Bilder sind nicht real, klar sieht man auf den Bildern “leidende” Kinder, aber Jill Greenberg ist eine neue Art von Photographen, stark experimentell, vor allem in Bezug auf die digitale Photomanipulation.
Durch die digitale Nachbearbeitung z.B. “Morphing” und andere Techniken wurden die emotionalen Ausdruecke der Kinder stark intensiviert und wecken dadurch natuerlich sofort den “Beschuetzer” in einem.
Genau das ist es, was die Photographin hier erzielen will, auf “Urinstinkte” zu setzen und die Menschen damit zu versuchen aus ihrem Alltag zu reissen.
Wenn sich die Leute Bilder von James Nachtwey anschauen, werden sie bestimmt nicht genau das gleiche Gefuehl haben, wie wenn sie hilflose und leidende Kinder sehen.
Das genau ist aber unsere Welt, so grausam sie nun sein mag. Wir schauen nur nicht hin und sind mit so viel Gewalt und Leid voellig ueberfordert und schalten irgendwann einfach auf Durchzug. Das ist die grausame Realitaet fuer Millionen von Menschen und auch das muss gezeigt werden.
Wir koennen nicht einfach nur in unseren behueteten 4 Waenden sitzen und uns die rosa Brillen aufsetzen. Es gibt Menschen auf dieser Welt, die den Drang verspueren anderen Menschen die Augen zu “oeffnen” und wir sollten uns nicht Umdrehen und sie verschliessen.
Ich finde es einerseits ganz gut, dass es Leute gibt die so reagieren, einfach nur stur ihren Weg gehen, aber andererseits muss man auch den Sinn hinter allem verstehen. Leute wie Jill Greenberg oder James Nachtwey machen das nicht, weil sie Spass daran haben, andere Menschen bei ihrem Leid zu photographieren, sondern sie machen es um der heutigen globalen Schnelllebegesellschaft einen Tritt in den Hintern zu geben und sie wachzuruetteln.
ich finde die bilder (wie auch die künstlerin)bewundernswert und sehr emotional.ich glaube nicht,dass es jill greending darum ging irgendwem leid zuzufügen,sondern eher darum,auf leid aufmerksam zu machen.ich glaube auch nicht,dass sie sich daran erfreut hat,die kinder so zu fotografieren.meinen informationen nach zu folge hat sie den kindern süßigkeiten gegeben und sie ihnen danach wieder weggenommen, um dann die reaktionen zu fotografieren.und das ist wohl kaum eine verltzung oder zumutung für die kinder in irgendeiner weise, vorallem weil kleine kinder gerne ohne größeren grund weinen.
meiner meinung nach sollte man sich nicht bei der künstlerin beschweren wenn man sich bei irgendjemandem wegen weinenden kindern beklagen möchte,sondern bei so manchen regierungen áuf dieser welt,die sich nicht darum kümmern ob die kinder in ihrem land unter qualen hunger,krankheiten oder armut erleiden oder bei eltern,die ihe kinder misshandeln oder missbrauchen.
ich schätze jill greenberg sehr für diese arbeit, weil ich glaube das sie damit die menschen dazu bewegen wollte,nicht wegzuschauen sondern etwas zu unternehmen.
@shakilady
Danke fuer deinen Kommentar
Als Vater bin ich selbst oft überrascht, welche wichtigkeit nur kleine Details für unseren Sohn haben und wie schnell dann Endzeitstimmung herrschen kann und wie schnell das auch wieder in reinstes Glück wechselt. Die Intensität der Gefühle ist dabei unbeschreiblich und für mich ein Wunder, welches in den Bildern einzigartig eingefangen wird.
Wie krank muss man aber eigentlich sein, wenn man dabei sofort an Pädophile denkt?
da kann ich dir nur zustimmen,thomas
seh ich ganz genauso…
ich habe zwar keine kinder aber durch verwandte kenn ich das zu genüge,dass das bei kindern so ist.
außerdem sind die bilder einfach wunderschön und wunderbar emotional:D
tach auch! ich finde die bilder von jill greenberg ,,end times” total schön! Das hat nichts mit krank sein zu tun oder so, klar gibt es menschen die dies nich verstehen warum das als kunst bezeichnet wird. Ich bin ein 16 jährigs mädchen und finde die bilder toll! sie hat ihnen doch bloß den lolli weggenommen doch nich geschlagen oder so so tun einige hier mit sicherheit haben die kids den lolli im nachhinein weider bekommen!
liebe grüße!