Ruby on Rails vs. PHP

Wer sich schon einmal mit Webdevelopment Frameworks beschaeftigt hat, der hat sicher auch schon von Ruby on Rails (RoR) gehoert. Entwickelt von David Heinemeier Hansson, erlaubt dieses Framework Webapplikationen in Rekordzeit zu entwickeln.

Das Framework basiert auf ein paar Grundbausteinen wie z.B. DRY (Don’t repeat yourself), Conventions over Configuration, Scaffolding (damit kann man ziemlich schnell DB-Anbindungen realisieren) und natuerlich MVC (Model-View-Controller), um das Datenmodell, die Praesentation und die Programmsteuerung klar voneinander zu trennen

Die Jungs von railsenvy.com haben zwei wirklich lustige Videos mit dem Stil der Apples GetAMac Videos gemacht und vergleichen RoR mit PHP.

Man muss dazu sagen, dass es unter PHP aehnliche Framworks gibt (CodeIgniter, CakePHP…), die vielleicht nicht den gleichen Funktionsumfang wie RoR haben, aber doch ziemlich brauchbar sind. Man bedenke nur, dass man in 15 Minuten ‘nen rudimaentaeren Blog schreiben kann.

Ich hab mir letztens mal CakePHP angeschaut und war ziemlich positiv ueberrascht. Man muss sich zwar erst ein wenig einarbeiten, aber wenn man die Grundkonzepte verstanden hat, dann spart einem so ein Framework doch ‘ne Menge Zeit und Arbeit.

Hat jemand von euch schon Erfahrungen mit Webframeworks gemacht und wenn ja, mit welchem?

Passbilddatenbank verabschiedet

E-PassDiese Kompromiss-Politik der grossen Koalition geht mir solangsam gehoerig auf den Wecker, jetzt sollen zwar die Fingerabdruecke der Reisepaesse nicht gespeichert werden, jedoch aber die Passbilder per Online-Zugriff abrufbar. Das wird der CDU/CSU gerade Recht kommen, denn ich schaetze mal, dass nicht jeder Bundesbuerger einen Reisepass besitzt, aber jeder sollte einen Personalausweis haben.

Kuneftig wird es in Eilfaellen fuer die Polizei moeglich sein auf alle Passbilder online zuzugreifen, wobei das zustaendige Meldeamt dabei geschlossen sein muss (Wochenende u.ä.).

Meiner Meinung nach ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis die CDU wieder Alleinherrscher im Bund ist, die Fingerabdruecke gespeichert werden, in jedem Eck ne 360° Kamera installiert ist und die Babys bei ihrer Geburt einen RFID-Chip implantiert bekommen.

Fazit

Im Vergleich zu den innenpolitischen Praeventionsmassnahmen (Welcher Gefahr sind wir noch mal ausgesetzt? *KURZES NACHDENKEN* Ach jaaaaa, der globale Terrorismus!) ist der Orwell’sche Staat ein absoluter Witz. Ich hoffe, dass ich das alles einfach nur zu schwarz sehe, aber die Indizien sprechen alle dafuer.

Quelle: faz.net

Was ist ein RSS-Feed?

Feed IconIch kann mir das Internet gar nicht mehr ohne RSS-Feeds vorstellen, aber wenn ich bei Bekannten und Freunden am PC sitze merke ich immer wieder, dass der Begriff RSS-Feed entweder gar nicht oder nur teilweise verstanden wird.

Zum Glueck gibt es mal wieder ein kurzes Video, dass einem das Konzept der RSS-Feeds auf verstaendliche Art und Weise naeher bringt, ohne die meist unverstaendlichen technischen Hintergruende.

Falls das fuer euch nix Neues sein sollte, dann schickt doch einfach mal eure unwissenden Freunde vorbei und lasst sie an dieser herrlichen Webtechnologie teilhaben. 😉

Und da ihr jetzt alle wisst was ein RSS-Feed ist und was er tut, koennt ihr euer neugewonnenes Wissen gleich mal an unserem RSS-Feed ausprobieren (zu finden: oben rechts).

[Update]

Das Video ist jetzt sogar auf deutsch.

Jetzt dreht Schaeuble aber vollends ab!

1984Bei unseren Politikern gibt’s ja immer wieder Momente in denen man sich einfach nur noch an den Kopf fassen kann und sich denkt: “Mein Gott, haben die eigentlich nichts besseres zu tun?”, aber unser geliebter Innenminister Schaeuble spannt den Bogen wirklich zu weit!

Wenn es nach im gehen wuerde, dann wuerden alle Fingerabdruecke, die in den neuen Reisepaessen mit Hilfe eines RFID Chips gespeichert werden, in einer zentralen Datenbank abgespeichert und damit nicht genug, die Polizeit soll einen direkten Online-Zugriff auf die digitalen Passfotos bekommen.

Kommt es mir nur so vor, oder bewegen wir uns in winzig kleinen Schritten immer weiter in Richtung einer Orwell’schen Gesellschaft? Ich persoenlich finde Technologie ja super toll, aber wenn sie dahingehend missbraucht wird, um alle Buerger rund um die Uhr zu ueberwachen, dann finde ich, geht das eindeutig zu weit.

Was will die Regierung mit diesen ganzen Informationen? Und wohin soll das Ganze noch fuehren?

Leider hab ich auf diese Fragen keine Antwort und die Regierung wirds wohl auch nicht genau wissen, aber eines weiss ich ganz genau, wenn das so weiter geht, dann bin ich nach meinem Studium auf irgendeiner ruhigen und gemuetlichen Insel und diese informationsluesternen Politiker koennen mich mal alle ….

Es kann doch wirklich nicht angehen, dass der Staat, unter dem Vorwand praeventiver Massnahmen (welcher konkreten Bedrohung sind wir eigentlich ausgesetzt?), alle moeglichen Informationen ueber einen sammelt, jederzeit abrufen kann um damit weiss-der-geier-was zu machen. Da gebe ich sowohl Herrn Dürrenmatt als auch Herrn Wieland Recht:

“Fotos und Fingerabdrücke dürften nach dem rotgrünen Passgesetz allein zur Identifizierung des rechtmäßigen Passinhabers benutzt werden, nicht aber zu Fahndungszwecken. Eine Zentraldatei mit Fotos und Fingerabdrücken sei “ausdrücklich verboten”, weil sie jeden Menschen zu einem potentiell Verdächtigen mache. Es drohe ein “Überwachungsmoloch orwellschen Ausmaßes”, warnte der Grünen-Politiker.”

Liebe SPD, stoppt diesen Spinner!!! Und wenn ihr schon dabei seid, dann haltet noch die Vorratsdatenspeicherung, den Bundes-Trojaner, die PC-GEZ-Gebuehren, die Wahlcomputer und den ganzen anderen Bullshit auf. DANKE!

Gefunden bei: spiegel.de

P.S.: Frueher war alles besser! 😉

[Update]

Hab’ bei heise.de noch einen recht interessanten Artikel zu dem Thema gefunden mit vielen weiterfuehrenden Links, also wen das Thema interessieren sollte muss sich das durchlesen, vor allem dieser Satz hat mir sehr gut gefallen:

Man könne terroristische Gefahren “nicht mit allen Mitteln bekämpfen”, lautet seine Linie. Zuvor hatte der SPD-Rechtsexperte Klaus Uwe Benneter in Bezug auf Schäubles Pläne gesagt, wer den Eindruck erwecke, “bei der Terrorbekämpfung sei alles erlaubt, muss sich fragen lassen, ob er damit auch das rechtswidrige Vorgehen in Guantanamo rechtfertigen will”.

Intels Vision von einem Ultra Mobile PC

Vielleicht kann sich noch jemand daran erinnern, dass ich fast genau vor einem Jahr schon einmal ueber Ultra Mobile PCs geschrieben habe.

Das Problem an der ganzen Sache ist nur, dass die Technik der UMPCs leider noch nicht so ausgereift ist, dass man so ein Ding auch wirklich produktiv nutzen kann, jedenfalls nicht, wenn der Akku schon nach 1 1/2 Stunden schlapp macht.

Die Idee, die dahinter steckt ist meines Erachtens ziemlich cool, wobei hier in Deutschland die Preise fuer mobiles Internet (UMTS) leider noch viel zu hoch sind, als dass es sich lohnen wuerde immer und ueberall vernetzt zu sein.

Das hindert Intel aber in keinster Weise daran sich Gedanken darueber zu machen, wie die Zukunft der UMPCs aussehen koennte; die Kommunikation mit dem eigenen Auto, der Armbanduhr oder die Verwendung von Videotelefonie.

All das hoert sich noch ziemlich Science-Fiction-maessig an, aber 1981 konnte sich Bill Gates auch nicht vorstellen, dass irgendwer jemals mehr als 640 Kilobyte an RAM braeuchte (“Nobody will ever need more than 640k RAM!”).

Wer weiss, vielleicht hat Intel ja schon ein paar Prototypen, die sie uns noch vorenthalten.

Hologramme wie in Star Wars

cheoptics360

Die in Kopenhagen ansaessige Firma Vizoo hat einen Prototypen ihres Holographen Cheoptics360 vorgestellt. Das tolle an dem Ding ist, dass es anscheinend in jeder Lichtsituation funktioniert und die Hologramme auch bei Sonnenschein sichtbar sind.

Fuer den Indoor-Bereich gibt es eine “kleine und portable” Variante, die z.B. an der Decke befestigt wird oder im Raum steht, wobei man die Outdoor-Variante an Gebaeudewaenden befestigen kann.

Star Wars HolographSieht auf alle Faelle ziemlich cool aus und wenn man das jetzt noch mit dem Netz verbinden koennte und eine 3D-Webcam haette dann koennte man ja fast Star Wars nachspielen, aber das ist wohl noch Zukunftsmusik.

Mal schauen wie lange es braucht, bis wir wie in Star Trek mit den Hologrammen interagieren koennen oder wie in Star Wars per Hologramm miteinander kommunizieren. Die technische Weiterentwicklung von Hologrammen ist wahrscheinlich genau so rasant wie die der IT-Industrie und Vizoo ist bestimmt nicht die einzige Firma, die daran arbeitet, also muessen wir einfach noch ein paar Jahre warten und jeder von uns hat so ein Ding in der Wohnung stehen.

Gefunden bei: johnchow.com